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Bargeld für die Nachwuchs-Boxer

Nassauische Heimstätte spendet 2.000 Euro an Hanauer Box-Gym / „Ganz wesentlicher Bestandteil des Freizeitangebots“. Sport treiben und dabei etwas fürs Leben lernen: Das ist seit fast 15 Jahren die Philosophie des Box-Gym des Jugendzentrums K-Town im Hanauer Stadtteil Kesselstadt. Doch dessen Zukunft ist ungewiss, der Verein ist dringend auf Spenden angewiesen. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte möchte ihren Beitrag dazu leisten, dass auch weiterhin rund 80 Jugendliche mehrmals in der Woche im Keller des evangelischen Gemeindezentrums trainieren können – und unterstützt die Nachwuchs-Boxer mit 2.000 Euro. Den Spendenscheck hat Volker Römer, Leiter des zuständigen Service-Centers Offenbach, vor kurzem im Gemeindezentrum an der Helmholtzstraße 53c an Pfarrerin Ute Engel übergeben. „Als Unternehmen mit sozialem Auftrag wollen wir zuallererst, dass sich unsere Mieter in ihren Wohnungen wohlfühlen. Sie sollen aber auch aktiv am Leben in ihrem Viertel teilhaben können. Das Box-Gym ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Freizeitangebots in Kesselstadt“, sagt Volker Römer.

Seit 2003 wird an der Helmholtzstraße geboxt. Das Besondere daran: Hier geht es nicht nur darum, sportliche Erfolge zu erzielen, hier werden den Jugendlichen auch positive Eigenschaften vermittelt. „Jugendliche, die hier trainieren, lernen Disziplin, Pünktlichkeit und Verantwortung zu übernehmen“, betont Volker Römer. „Sie lernen ihre Stärken und Schwächen kennen und wie sie mit ihrem Aggressionspotenzial umgehen können.“ Viele der jungen Menschen, die regelmäßig zum Boxen ins Gemeindezentrum kommen, haben zudem einen Migrationshintergrund. „Insofern hat das Box-Gym auch eine nicht zu unterschätzende integrative Funktion“, ergänzt Römer. „Die Jugendlichen lernen, mit Angehörigen anderer Kulturen umzugehen und ihnen mit Respekt zu begegnen.“ Entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil, dass Boxen ein harter Männersport ist, sind unter den regelmäßigen Teilnehmern auch viele Mädchen. „Ob männlich oder weiblich, ob aus Deutschland oder einem anderen Land, all das spielt hier keine Rolle“, so Römer. „Ein Angebot wie dieses muss es unbedingt auch in den nächsten 15 Jahren geben – mindestens