Meine Mitte.
  Mein Zuhause.

News


„Ich war dabei“: Jürgen Bauer nahm an einer Moschee-Führung teil

Neben Museen und Weihnachtsmärkten sind unsere Führungen durch Synagogen, Moscheen und Tempel echte Besuchermagneten geworden. Haus- und Siedlungsbetreuer Jürgen Bauer aus Kassel erzählt, wie es ihm gefallen hat. In Deutschland sind Besucher in Moscheen gern gesehen. Dabei gibt es zwei Regeln zu beachten: Vor dem Betreten der Gebetsräume heißt es die Schuhe am Eingang ausziehen, da Muslime beim Gebet mit der Stirn den Boden berühren und dieser sauber und rein bleiben soll. Außerdem dürfen die Besucher nicht in kurzen Hosen oder Miniröcken erscheinen, Schulter und Arme sollten bedeckt sein. „Ich war in einer Dreiergruppe in einer Moschee in Kassel und es war für mich das allererste Mal. Ich muss sagen: Man kriegt Ehrfurcht. Am meisten beeindruckt haben mich die Größe und die sehr ästhetische Gestaltung, ganz toll!“, berichtet Jürgen Bauer, Haus- und Siedlungsbetreuer in Kassel. Man solle sich anderen Religionen nicht verschließen, findet er. Jede Moscheeführung ist ein wenig anders, erzählt uns der Imam Athar Sohail. Derzeit ist der 26-Jährige in der Zentrale der Ahmadiyya Muslime Jammat in Frankfurt eingesetzt. Bei der Fragerunde am Ende der Führung gebe es sehr viele Fragen zum Islam, zur Stellung der Frau – „natürlich gibt es den Zwang zum Kopftuch nicht“ –, auch zum Jihad: „Der Jihad bedeutet ‚Anstrengung auf dem Weg zu Gott’“, sagt Athar Sohail, „den heiligen Krieg gibt es im Koran nicht.“ Auch ob es einen jeweils eigenen Gott für Muslime und Christen gebe, werde häufig gefragt. Doch da gibt es keinen Unterschied, so der Imam: „Wir glauben alle an den gleichen Gott. Allah ist nur der Eigenname Gottes, in der arabischen Bibel wird auch der Name Allah verwendet.“

Neugierig geworden?

https://www.wohnen-in-der-mitte.de/mieter-extras/mieterreisen-zu-attraktiven-konditionen/