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Betriebskosten auf einen Blick

Größter Kostenblock: Heizung und Warmwasser. Jede Hausgemeinschaft ist in Sachen Betriebskosten eine Solidargemeinschaft. Bei Wasser, Müll und Allgemeinstrom können alle gemeinsam die Kosten senken. Bei vielen anderen fixen Ausgaben ist das nicht möglich. Zum Leben eines Mieters gehört sie einfach dazu: die Betriebskostenabrechnung. Sie führt alle Gesamtkosten auf, die in der Mieteinheit über zwölf Monate angefallen sind, siebeinhaltet den Verteilerschlüssel und zeigt den eigenen Kostenanteil des Mieters. Für den Vermieter sind all diese Kosten sogenannte
durchlaufende Posten, an denen er nichts verdient – und die von Stadt zu Stadt variieren. Denn die Wasserversorgung in Frankenberg erhebt einen anderen Tarif als Darmstadt. Die Müllbeseitigung in Hanau kostet weniger als in Oberursel. Und auch die Strompreise sind in fast jeder Stadt anders. Für diese fixen Ausgaben bezahlt jeder Mieter einen monatlichen Betrag als Vorauszahlung. Nach einem Jahr werden dann die tatsächlich angefallenen Kosten genau abgerechnet – und es kommt zu einer Nachzahlung oder Rückzahlung. Alles, was in den Nebenkosten aufgeführt wird, ist gesetzlich geregelt. Nicht dazu gehören zum Beispiel Kosten für die Verwaltung des Mietgebäudes, für Reparaturen oder Instandhaltung. Fällt also ein Ziegel vom Dach des Hauses, ist für diese Kosten alleine der Vermieter und nicht der Mieter zuständig. Die Inhalte der Nebenkostenabrechnung bleiben über die Jahre meist mehr oder weniger konstant. Sie verändern sich allerdings, wenn neue Anforderungen hinzukommen. In den letzten Jahren waren dies die Rauchwarnmelder, die Legionellentests und die Gassichtprüfungen – alle gesetzlich gefordert. Dass die Abrechnung korrekt ist, dafür sorgen die Mitarbeiter der Betriebsabrechnung mit internen Prüfkontrollen. Sie beantworten gerne alle Ihre Fragen, wenn Ihnen etwas in Ihrer Betriebskostenabrechnung nicht ganz „normal“ vorkommt. Bei Müll und Strom können Sie sparen. Die größten Kostenblöcke in jeder Wohnung sind traditionell Heizung und Warmwasser. Hier kann jeder Mieter selbst an der Kostenschraube drehen und mit dem richtigen Verhalten bei Heizen und Lüften seine individuellen Energiekosten um einiges senken. Gerne beraten wir Sie hierzu! Bei den Gemeinschaftskosten können Sie außerdem bei den Positionen Müll und Allgemeinstrom sparen. Je besser Sie den Müll trennen, umso kleiner kann die kostenpflichtige Restmülltonne werden – wobei Müllvermeidung die ökologischste und billigste Art ist. Je weniger wilder Sperrmüll entsteht, desto weniger muss die Gemeinschaft für dessen Beseitigung aufbringen. Und umso weniger Allgemeinstrom verbraucht wird, desto weniger Kosten fallen hierfür an. Beeinflussen können Sie auch die Kosten für Ihren Wasserverbrauch durch wassersparendes Verhalten, ganz gleich, ob der Verbrauch anteilig nach Wohnfläche oder individuell (falls Wasserzähler vorhanden) erfasst wird.