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Amüsante Geschichten aus dem Leben

Literarischer Kaffeenachmittag mit Autor Ralf Peter / Gemeinsame Veranstaltung von Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und Bürgerhilfe Sontraer Land kommt gut an. Menschliche Not im unmittelbaren Umfeld erkennen und schnell, unbürokratisch und ohne große Worte helfen – so lässt sich das Engagement der Bürgerhilfe Sontraer Land am besten beschreiben. Für die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt ist der 2008 gegründete, 198 Mitglieder zählende gemeinnützige Verein daher ein idealer Kooperationspartner. Die Partner haben es sich zum Ziel gesetzt, die Mieterzufriedenheit am Standort Sontra, wo die Wohnstadt mehr als 300 Wohnungen besitzt, zu erhöhen und die Nachbarschaftsbeziehungen unter den Bewohnern zu verbessern. Seit wenigen Tagen sind sie diesem Ziel wieder ein Stückchen näher gekommen: Rund 25 Besucher waren beim literarischen Kaffeenachmittag in den Räumen der Bürgerhilfe dabei.

Die Mädchen-Badehose zum Modetrend gemacht

Zum Auftakt der Zusammenarbeit boten Bürgerhilfe und Wohnstadt Ende des vergangenen Jahres einen kulturellen Leckerbissen in Form einer Lesung mit dem in der Region sehr bekannten Vorleser-Duo Marcus Angebauer und Heiko Schimmelpfeng an. Nun folgte das zweite Häppchen: Zu Gast beim Kaffeenachmittag war Ralf Peter. Der Jung-Autor in den besten Jahren las aus seinem Buch „Dorfwäsche“. Unter dem Pseudonym Ralle Tik hat er gerade erst angefangen, seine Geschichten zu erzählen und aufzuschreiben. Es sind Geschichten aus dem Leben ganz allgemein, aber auch Geschichten aus seinem Leben, aus seiner Kindheit auf dem Dorf. Ein Beispiel gefällig? Der kleine Ralf muss im Schwimmbad die ausgemusterte Badehose seiner großen Schwester tragen und wird dafür– Kinder können so fies sein – verspottet und gehänselt. Was macht Ralf? Er überzeugt die anderen davon, dass seine Bademode der neueste Trend ist – und ist ab diesem Moment wieder total angesagt.

Besucher nutzen die Chance zum Gespräch

Neben Ralf Peters heiteren Geschichten aus dem Dorfleben fanden auch Kaffee und Kuchen – organisiert und ausgeschenkt durch die freiwilligen Mitarbeiter der Bürgerhilfe – großen Anklang. Die Besucher ergriffen die Gelegenheit, miteinander oder mit dem Team des Sozialmanagements ins Gespräch zu kommen. Viele nutzten auch die Chance, zwei neue Mitarbeiter der Wohnstadt kennenzulernen: die kaufmännische Kundenbetreuerin Kirsten Knaut sowie den Haus- und Siedlungsbetreuer Karl Kröger. Am Ende waren sich alle einig: Eine Veranstaltung wie diese muss unbedingt wiederholt werden. Sichtlichen Spaß daran hatte auch eine Flüchtlingsfamilie, die versuchte, die für sie ziemlich exotisch klingenden Geschichten nachzuvollziehen.