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„Unbedingt nach dem Dienstausweis fragen“

Aus aktuellem Anlass weist die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt darauf hin, dass Mitarbeiter der Unternehmensgruppe im Normalfall nur nach Voranmeldung um Zutritt zu Wohnungen ihrer Mieter bitten würden. Hintergrund: Vor wenigen Tagen hatten Trickdiebe ein Senioren-Ehepaar in der Adolf-Miersch-Siedlung in Frankfurt-Niederrad um Bargeld und Münzen im Gesamtwert von mehreren 10.000 Euro erleichtert. Außerdem haben sie Sparbücher mit großem Guthaben und EC-Karten samt PIN ergaunert. Zunächst hatte eine unbekannte Frau an der Wohnungstür geklingelt und sich als Mitarbeiterin der Nassauischen Heimstätte ausgegeben. Mit der Begründung, sie müsse den Zustand der Wohnung überprüfen, weil Nachbarn sich über deren Zustand beschwert hätten, durfte die Frau eintreten und sich umschauen. Während die Unbekannte mit den Senioren sprach, gelangte eine weitere Person in die Wohnung und schnappte sich den Wandtresor im Schlafzimmer. Erst nachdem sich die angebliche Mitarbeiterin verabschiedet hatte, bemerkten die Eheleute das Fehlen ihrer Wertsachen.

Im Zweifel die Polizei oder das zuständige Servicecenter anrufen

„Unsere Mitarbeiter melden sich in der Regel telefonisch, schriftlich oder per E-Mail vorher an, wenn sie das Gespräch mit einem Mieter suchen möchten“, betont Unternehmenssprecher Jens Duffner. „Wenn jemand – noch dazu eine unbekannte Person – unangekündigt um Einlass in eine Wohnung bittet, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um einen Mitarbeiter unseres Unternehmens.“ Mietern, die sich unsicher sind, rät Duffner, nach dem Dienstausweis zu fragen. „Den haben unsere Mitarbeiter immer dabei. Sollte tatsächlich einmal eine verdächtige Person an der Wohnungstür klingeln, bitten wir unsere Mieter, sich an das zuständige Servicecenter oder direkt an die Polizei zu wenden.“ Nach dem aktuellen Vorfall werde man die Mieter in der Adolf-Miersch-Siedlung per Aushang für das Thema Trickdiebstahl sensibilisieren.