Quartiersentwicklung in Frankfurt-Niederrad

Melibocusstraße: Neubauwohnungen und Modernisierung

Neubau von 25 geförderten Mietwohnungen im Passivhausstandard - bereits alle vermietet!

Die Melibocusstraße wird noch grüner!

Die Energiewende ist in vollem Gange und auch wir wollen langfristig unseren Teil dazu beitragen! Durch den Neubau von zwei Passivhäusern mit 25 öffentlich geförderten Mietwohnungen möchten wir die Umwelt schonen und unseren Mietern ermöglichen mehr Energie zu sparen. Die beiden Gebäude wurden an die West-Giebel der Wohnhäuser Melibocusstraße 62 und 70 errichtet. Das Passivhaus setzt einen Baustandard voraus, der in Bezug auf Architektur und Haustechnikbesondere Anforderungen festlegt. Der überwiegende Teil des Wärmebedarfs der Passivhäuser wird aus regenerativen Quellen gedeckt, wie z.B. der Pelletheizung oder der Abwärme von Personen und technischen Geräten. Eine speziell entwickelte Lüftungsanlage vermindert einen Wärmeverlust und regelt die Frischluftzufuhr in der Wohnung. Überzeugen Sie sich selbst von der positiven Raumwahrnehmung unserer Neubauwohnungen. Lassen Sie unsere zeitgemäßen Grundrisse auf sich wirken und profitieren Sie von dem niedrigen Energieverbrauch, der Ihren Geldbeutel schont.

Modernisierung in Frankfurt-Niederrad

Quartiersentwicklung Melibocusstraße

Die Modernisierung unserer Mietwohnungen in der Melibocusstraße 64-70 ist abgeschlossen. Unseren Mietern in Frankfurt-Niederrad stehen nun zeitgemäße, umfassend modernisierte Mietwohnungen mit hohem Wohnkomfort zur Verfügung! Unten finden Sie die einzelnen Maßnahmen unserer Modernisierung im Überblick.


Objekte in Niederrad

Momentan haben wir keine freien Mietwohnungen.

Modernisierung

Wohnkomfort

  • Luftig: neue Balkone
  • Einladend: Erneuerung der Außenanlagen, Neugestaltung der Freiflächen und Grünflächen
  • Frisch: neuer Anstrich im Treppenhaus

Grundausstattung

  • Umfassend: Erneuerung der Wasserleitungen
  • Stilvoll: neue Fliesen für Küchen, neue Fliesen und Sanitärobjekte für Bäder 
  • Klassisch: Raufasertapete und PVC-Bodenbelag für die Küchen
  • Funktional: neue Rinnen und Fallrohre
  • Elegant: Erneuerung der äußeren Fensterbänke in Aluminium

Technik

  • Sicher: Erneuerung der Elektrosteigleitungen und Elektroinstallationen in Bad, Küche und Flur 
  • Zeitgemäß: neue Elektroleitungen im Treppenhaus nach VDE-Vorschriften
  • Modern: Abbruch der nicht mehr benötigten Kamine
  • Sicher: Einbau einer Gegensprechanlage

Wirtschaftliches

  • Energieeffizient: neue Fassadenverkleidung mit Wärmedammverbundsystem (mit Wärmedämmstärke gemäß EnEV 2014) sowie Dämmung des Dachbodens und der Kellerdecken
  • Übersichtlich: Thermostatventile an allen Heizkörpern, fernablesbare Wasseruhren
  • Energieeffizient: Lüftung der Wohnräume durch eine kontrollierte Wohnungslüftung

Cubity Niederrad

Nassauische Heimstätte/Wohnstadt baut Pilotprojekt im Plusenergiestandard

Im Frühjahr 2016 starteten wir in unserem Wohnquartier Frankfurt-Niederrad zusammen mit unserem Fachbereich Integrierte Stadtentwicklung und dem Bereich Projektentwicklung (beide NH ProjektStadt) ein innovatives Neubauprojekt. Bis zum Frühsommer 2016 bauten wir „Cubity“ auf – ein experimentelles Wohnheim, das zwölf Studenten und studierenden Geflüchteten alternativen Wohnkomfort bietet. Damit realisierten wir ein innovatives Modell, das an der TU Darmstadt als Sonderbeitrag zum Solar Decathlon Europe 2014 entwickelt wurde. Günstiges Wohnen, viel Raum für Gemeinschaft und höchste Energieeffizienz: Diese Zielvorgaben erfüllt „Cubity“ als modulares Gebäude aus nachwachsenden Baustoffen mit innovativem Energiekonzept. Ob das Studentenwohnheim auch langfristig eine tragfähige Lösung darstellt, möchten wir in den nächsten drei Jahren in Frankfurt-Niederrad praktisch erproben.

Das Projekt "Cubity" ist Teil des Pilotprojekts "Daheim: Bauen und Wohnen in Gemeinschaft", das vom Fachbereich Integrierte Stadtentwicklung und dem Deutschen Architekturmuseum gemeinsam umgesetzt und vom BMUB im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert wird.

Wohnen in Würfeln

Konstruiert ist „Cubity“ nach dem Haus-im-Haus-Prinzip. In einer großräumigen Halle sind zwölf sog. Wohn-Cubes um den zentralen „Marktplatz“ angeordnet. Der einzelne Wohnwürfel ist als Privatbereich gedacht und präsentiert sich klein, aber fein. Auf einer Grundfläche von nur 7,2 m² ist alles drin: Bett, Tisch, Stuhl und Schrank plus zusätzlicher Stauraum sowie eigenes Badelement mit Dusche, Waschbecken und WC. Daneben bieten die großzügigen Gemeinschaftsbereiche des Studentenwohnheims reichlich Raum für ein vielgestaltiges Zusammenleben. Neben dem Marktplatz gibt es in „Cubity“ eine gemeinsame Küche, eine Galerie und eine Terrasse, die nach Geschmack gestaltet werden dürfen.

Energetisches Experiment mit Zukunft

Das richtungweisende Energiekonzept zielt darauf, den Bedarf der Bewohner an Strom und Wärme vollständig selbst zu produzieren. Die dazu nötige Solarenergie gewinnen wir über die lichtdurchlässige Fassade sowie eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher speist die Heiz- und Kühlflächen im Hallenboden und den Würfeldecken;  für die Vorerwärmung des Trinkwassers sorgt ein Heizwasser-Wärmespeicher. So bietet das Studentenwohnheim „Cubity“ maximale Energieeffizienz bei einem ganzjährig angenehmen Wohnklima.

„Cubity“ in Zahlen und Fakten

  • Grundfläche: 16 m x 16 m
  • Höhe Außenwände: 6 m
  • Fassade: Polycarbonat, transparente Eckverglasung
  • Fundament: Schraubfundamente
  • Tragwerk: Brettschichtholz-Fachwerkkonstruktion 
  • Wohn-Cube: vorgefertigte Holzständerkonstruktion

Weitere Informationen finden Sie unter www.cubity.de.

Prämiertes Wohnkonzept

Kubisch – praktisch – ausgezeichnet: Unser Studentenwohnheim „Cubity“ hat 2015 bereits mehrere Preise erhalten. Dazu gehörten der ICONIC Award des Rats für Formgebung sowie der 2. Preis und der Sonderpreis Innovation im VELUX-Architekten-Wettbewerb. Außerdem erhielt „Cubity“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis die Auszeichnung „TOP 3“ in der Kategorie „Nachhaltiges Bauen“. Beim Wettbewerb „Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain 2017“ wurde "Cubity" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Umso mehr freuen wir uns, in Kooperation mit der TU Darmstadt auch die langfristige Leistungsstärke des experimentellen Wohnpavillons unter Beweis stellen zu können.

Unsere Kooperationspartner

TU Darmstadt
DFH Deutsche Fertighaus Holding AG
Studentenwerk Frankfurt am Main

Innovatives Wohnheim „Cubity“ für Studenten in Niederrad

© Fotograf Thomas Ott

Essbare Siedlung

Grünes Quartier – wachsende Gemeinschaft

In einer groß angelegten Pflanzaktion haben Bewohner, Nachbarn und Naturfreunde in der Melibocusstraße 56-86 in Frankfurt-Niederrad blühende Gärten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Kräuterbeeten gepflanzt.

Gemeinsam die Gärten pflegen und selbst gezüchtete Kräuter oder den frischen Apfelkuchen mit den Nachbarn genießen – entdecken Sie die Natur in ihrer Vielseitigkeit, teilen Sie die Freude mit anderen Menschen und lassen Sie neue Freundschaften wachsen.

Seien Sie dabei: Ob buddeln, pflanzen, gießen – wir freuen uns über jede Form der Unterstützung.

Der letzte Spatenstich – eine Esskastanie für die „Essbare Siedlung“

Zum Abschluss der Neugestaltung wurde in Frankfurt-Niederrad der Baum des Jahres 2018 gepflanzt

Die Castanea sativa, besser bekannt als Esskastanie oder Marone, ist der Baum des Jahres 2018, mag es am liebsten sonnig bis halbschattig und wird bis zu 30 Meter hoch. Aus ihren Früchten lassen sich allerlei Köstlichkeiten herstellen, etwa Maronensuppe mit Wacholder und Majoran, Crostini mit Kastaniencreme oder Spargelrisotto mit gehobelter Marone. Der Baum, der als symbolischer Schlusspunkt unter die Neugestaltung der „Essbaren Siedlung“ in Frankfurt-Niederrad gesetzt wurde, ist freilich noch zu klein, um die Grundzutat für all diese Leckereien zu liefern. Aber in ein paar Jahren soll er seinen Beitrag leisten zu der Vielfalt, die das Freiflächenmanagement der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt hier in den vergangenen Jahren hat entstehen lassen.

Bild: 15 Jahre ist die Esskastanie alt, in zwei bis drei Jahren soll sie erste Früchte tragen: Mit reichlich frischer Erde versorgt wurde der „Baum des Jahres 2018“ von Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer (2. v. li.), der Deutschen Baumkönigin Anne Köhler, Michael Mayer Marczona (re., Leiter des Fachbereichs Freiflächenmanagement) und Rolf Bauer (Mitarbeiter Gartenpflegebetrieb Louisa). Foto: UGNHWS / Marc Strohfeldt

Gartenglück – ist planbar!

Alle Details zum kostenfreien Beteiligungsprojekt erfahren Sie hier:
Michael Mayer-Marczona
Leiter Freiflächenmanagement
Telefon: 069 6976699-3

Zusatzleistungen

Klimafreundlich Elektroauto fahren

Nahezu lautlos surren Elektroautos ganz ohne giftige Abgase durch die Straßen. Wollen auch Sie das einmal ausprobieren? Dann nutzen Sie unsere Kooperation mit stadtmobil und steigen Sie in der Melibocusstraße 70 a in Frankfurt-Niederrad in ein Elektroauto der Marke Renault Zoe.

Carsharing mit stadtmobil

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Kleine Dienste - große Hilfe

Kompetente Hilfe im Alltag - schnell, einfach und kostengünstig: Als Mieter der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt profitieren Sie von dem WIN³-Service.

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