Meine Mitte.
  Mein Zuhause.

Nassauische Heimstätte/Wohnstadt baut Pilotprojekt im Plusenergiestandard

Im Frühjahr 2016 starteten wir in unserem Wohnquartier Frankfurt-Niederrad zusammen mit unserem Fachbereich Integrierte Stadtentwicklung und dem Bereich Projektentwicklung (beide NH ProjektStadt) ein innovatives Neubauprojekt. Bis zum Frühsommer 2016 bauten wir „Cubity“ auf – ein experimentelles Wohnheim, das zwölf Studenten und studierenden Geflüchteten alternativen Wohnkomfort bietet. Damit realisierten wir ein innovatives Modell, das an der TU Darmstadt als Sonderbeitrag zum Solar Decathlon Europe 2014 entwickelt wurde. Günstiges Wohnen, viel Raum für Gemeinschaft und höchste Energieeffizienz: Diese Zielvorgaben erfüllt „Cubity“ als modulares Gebäude aus nachwachsenden Baustoffen mit innovativem Energiekonzept. Ob das Studentenwohnheim auch langfristig eine tragfähige Lösung darstellt, möchten wir in den nächsten drei Jahren in Frankfurt-Niederrad praktisch erproben.

Das Projekt "Cubity" ist Teil des Pilotprojekts "Daheim: Bauen und Wohnen in Gemeinschaft", das vom Fachbereich Integrierte Stadtentwicklung und dem Deutschen Architekturmuseum gemeinsam umgesetzt und vom BMUB im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert wird.

Wohnen in Würfeln

Konstruiert ist „Cubity“ nach dem Haus-im-Haus-Prinzip. In einer großräumigen Halle sind zwölf sog. Wohn-Cubes um den zentralen „Marktplatz“ angeordnet. Der einzelne Wohnwürfel ist als Privatbereich gedacht und präsentiert sich klein, aber fein. Auf einer Grundfläche von nur 7,2 m² ist alles drin: Bett, Tisch, Stuhl und Schrank plus zusätzlicher Stauraum sowie eigenes Badelement mit Dusche, Waschbecken und WC. Daneben bieten die großzügigen Gemeinschaftsbereiche des Studentenwohnheims reichlich Raum für ein vielgestaltiges Zusammenleben. Neben dem Marktplatz gibt es in „Cubity“ eine gemeinsame Küche, eine Galerie und eine Terrasse, die nach Geschmack gestaltet werden dürfen.

Energetisches Experiment mit Zukunft

Das richtungweisende Energiekonzept zielt darauf, den Bedarf der Bewohner an Strom und Wärme vollständig selbst zu produzieren. Die dazu nötige Solarenergie gewinnen wir über die lichtdurchlässige Fassade sowie eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher speist die Heiz- und Kühlflächen im Hallenboden und den Würfeldecken;  für die Vorerwärmung des Trinkwassers sorgt ein Heizwasser-Wärmespeicher. So bietet das Studentenwohnheim „Cubity“ maximale Energieeffizienz bei einem ganzjährig angenehmen Wohnklima.

„Cubity“ in Zahlen und Fakten

  • Grundfläche: 16 m x 16 m
  • Höhe Außenwände: 6 m
  • Fassade: Polycarbonat, transparente Eckverglasung
  • Fundament: Schraubfundamente
  • Tragwerk: Brettschichtholz-Fachwerkkonstruktion 
  • Wohn-Cube: vorgefertigte Holzständerkonstruktion

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.cubity.de.

Prämiertes Wohnkonzept

Kubisch – praktisch – ausgezeichnet: Unser Studentenwohnheim „Cubity“ hat 2015 bereits mehrere Preise erhalten. Dazu gehörten der ICONIC Award des Rats für Formgebung sowie der 2. Preis und der Sonderpreis Innovation im VELUX-Architekten-Wettbewerb. Außerdem erhielt „Cubity“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis die Auszeichnung „TOP 3“ in der Kategorie „Nachhaltiges Bauen“. Beim Wettbewerb „Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain 2017“ wurde "Cubity" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Umso mehr freuen wir uns, in Kooperation mit der TU Darmstadt auch die langfristige Leistungsstärke des experimentellen Wohnpavillons unter Beweis stellen zu können.

Unsere Kooperationspartner

TU Darmstadt
DFH Deutsche Fertighaus Holding AG
Studentenwerk Frankfurt am Main

Innovatives Wohnheim „Cubity“ für Studenten in Niederrad

© Fotograf Thomas Ott

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