Antonio – Sport und Action

Antonio ist frustriert. Eigentlich wollte er mit seinen Eltern und seiner Schwester in den Ferien zu seiner Familie nach Italien fahren. Doch die Reise musste abgesagt werden. Anstatt in Italien am Strand mit seinen Cousins Fußball zu spielen, muss er nun die meiste Zeit zuhause sein. Das gefällt ihm gar nicht, denn Antonio ist am liebsten in Bewegung. Sein Papa kann zurzeit nicht zur Arbeit gehen, da die Firma, in der er arbeitet, während der Corona-Krise geschlossen hat. Deshalb hat sein Chef ihn in die Kurzarbeit geschickt. Das bedeutet, dass er weniger arbeitet und auch weniger Geld verdient. Antonio versteht, dass sein Vater sich deshalb Sorgen macht, aber er freut sich trotzdem über die viele Zeit, die er gerade mit seinem Vater verbringen kann.


Das macht Antonio am liebsten:

Antonio übt Tricks mit seinem BMX-Rad. Denn neben Fußball und Wettrennen, fährt Antonio am liebsten Fahrrad. Mit dem Rad darf er auch weiterhin fahren, doch eben nicht zusammen mit seinen Freunden. Aber er freut sich schon darauf, seinen Freunden die neuen Tricks vorzuführen, wenn er sie wiedersieht. Seine Schwester filmt ihn dabei mit ihrem Handy und so kann er sich zuhause seine Fortschritte anschauen und sich neue Sachen überlegen.

Antonio trainiert mit seinem Papa. Auch Antonios Vater ist sehr sportlich. Gemeinsam gehen die beiden jeden Morgen eine Runde Joggen. Außerdem hilft sein Vater ihm dabei, sein Fußballspiel zu verbessern. Antonios Fußballtraining fällt im Moment aus, doch er liebt es sich mit seinem Papa die Bälle hin und her zu kicken. Und wenn Antonio noch nicht genug Sport gemacht hat, dann schaut er sich im Internet den Kanal von dem Basketball-Team Alba-Berlin an. Dort gibt es nämlich täglich Sportunterricht für alle Altersklassen! https://www.youtube.com/channel/UCNAj17FO6CxUU5v6wO7kPfQ

Antonio baut einen Hindernis-Parcours. Das ist das Lieblingsspiel von ihm und seiner Schwester. Hiervon können sie gar nicht genug bekommen. Denn hierbei können sie sich immer neue Aufgaben überlegen und sich richtig auspowern. Zum Beispiel stellen sie sich vor, dass sie Spione sind und sich unbemerkt von einem Raum zum nächsten bewegen müssen. Dabei dürfen sie den Boden niemals berühren. Sie markieren mit buntem Klebeband die Fliesen auf dem Boden, auf denen sie stehen dürfen, sodass sie von einem zum nächsten springen können. Und sie spannen lange Wollfäden zwischen Stühlen, durch die sie sich durchwinden müssen, ohne sie zu berühren. Berühren Sie die Schnüre doch, klingelt ein kleines Glöckchen, dass an einem Ende der Fäden befestigt ist.

Manchmal schimpft Antonios Mama, weil er und seine Schwester so viel Chaos machen und die Wohnung durcheinanderbringen. Und auch, weil das Springen durch die Wohnung schon mal laut sein kann. Einmal hat sich sogar der Nachbar aus der Wohnung unter ihnen beschwert! Die beiden haben daher mit ihren Eltern feste Zeiten ausgemacht, wann sie den Parcours bauen dürfen und versprochen nach dem Spiel gemeinsam aufzuräumen.