Basteln und Backen für die Winterzeit

Auch in den kalten Wintermonaten hat die Power Bande viel vor: Mai-Lien und Alina kümmern sich im Winter um die Tiere draußen, die nicht genug Futter finden. Sie bauen zum Beispiel Futterstellen und machen Meisenknödel.

Max und Cenk backen gerne Plätzchen und andere Leckereien. Diesmal gibt es köstliche Bratäpfel und kleine Butterkekshäuschen. Dafür mischen sie Puderzucker mit ein bisschen Wasser, um einen essbaren Kleber herzustellen. Mit dem Kleber kleben sie zwei Butterkekse zu einem Dach zusammen und schon ist ein kleines Häuschen fertig! Das muss jetzt nur noch mit Süßigkeiten, wie Gummibärchen oder Schokokränzen beklebt werden.

Antonio und Buchra kümmern sich, um die Dekoration und basteln zusammen Teelichter und Christbaumschmuck. Dafür gießen sie aus alten Kerzen Wachs in Backförmchen.

Für die Teelichter waschen sie alte Apfelmusgläser und bekleben sie mit Transparentpapier. In diese Gläser kommen dann Teelichter.

Buchra zeigt Antonio auch noch, wie man aus Papier ganz einfach Schneeflocken ausschneiden kann. Die sollen später noch an die Fenster geklebt werden.

Beim Ausschneiden der Schneeflocken fragen sie sich, ob Weihnachten eigentlich überall gefeiert wird. Antonios Eltern haben ihm erzählt, dass in Italien Weihnachten so ähnlich aussieht wie hier. Und Buchra weiß, dass es außer Weihnachten auch viele andere Feste gibt, die im Winter gefeiert werden.

Weihnachten auf der ganzen Welt

Weihnachten ist ein christliches Fest, bei dem wir den Geburtstag von Jesus Christus feiern. Vor über 2000 Jahren soll Jesus, als Sohn Gottes in einem Stall in Betlehem zur Welt gekommen sein.

Den ganzen Dezember lang herrscht deshalb in Deutschland Weihnachtsstimmung: Dekoration wird aufgehängt und Weihnachtsbäume werden aufgestellt und gemeinsam geschmückt. Natürlich darf auch der Adventskranz nicht fehlen! Auf dem Kranz stehen vier Kerzen, von denen an jedem Advent, also jedem Sonntag vor Weihnachten, eine zusätzliche Kerze angezündet wird. Am Heiligabend, dem wichtigsten Tag des Weihnachtsfestes in Deutschland brennen dann alle vier Kerzen. An diesem Abend geht man mit der Familie in die Kirche oder schaut sich ein Krippenspiel an und danach werden Geschenke vom Weihnachtsmann oder dem Christkind gebracht unter den Weihnachtsbaum gelegt.

Auch an nächsten zwei Weihnachtstagen, dem 25. und 26. Dezember wird noch gefeiert: Die meisten nutzen die Tage, um Verwandte und Freunde zu sehen und die Zeit mit der Familie zu genießen.

Weihnachten wird nicht nur in Deutschland gefeiert, sondern in Ländern auf der ganzen Welt. Allerdings sieht das Fest dort manchmal ein wenig anders aus. Zum Beispiel ist für euch wahrscheinlich Heiligabend, der 24. Dezember, der wichtigste Tag, denn da gibt es die Geschenke. Doch in Nordamerika müssen die Kinder bis zum nächsten Morgen warten. Außerdem legt der Weihnachtsmann hier die Geschenke nicht unter den Weihnachtsbaum, sondern steckt sie in Socken, die die Familie aufhängt.

In den Niederlanden gibt es die Geschenke schon am 05. Dezember vom Nikolaus, der im niederländischen Sinterklaas heißt. Wie in Deutschland auch, stellt man seine geputzten Schuhe vor die Tür und hofft, dass Sinterklaas etwas hineinlegt. Erst nach dem 05. Dezember geht dann die richtige Weihnachtszeit los und am 25. Und 26. Dezember wird dann mit der Familie gefeiert.


Winterfeste in anderen Kulturen

Im Christentum wird im Winter Weihnachten gefeiert, weil Christen glauben, dass Jesus an Heiligabend geboren wurde. In anderen Religionen und Kulturen gibt es ähnliche Feste, wie zum Beispiel Hanukkah.

Hanukkah ist ein jüdisches Fest und wird auch Lichterfest genannt. Es wird 8 Tage lang gefeiert und an jedem Tag wird eine zusätzliche Kerze an der Chanukkia, einem speziellen Kerzenhalter, angezündet. Das Fest wird zusammen mit der Familie gefeiert und gedenkt der Rückeroberung und Einweihung eines Tempels. Wie beim Weihnachtsfest gibt es zu Hanukkah Geschenke und viel leckeres Essen.

Im Islam gibt es kein großes Fest im Winter. Dafür wird im Mai 3 Tage lang das Zuckerfest  gefeiert. Das Fest markiert das Ende der Fastenzeit „Ramadan“, in der Muslime zwischen Sonnenaufgang und -Untergang nichts essen oder trinken dürfen. Zum Zuckerfest besucht man Freunde, Freundinnen und Verwandte, schmückt die Häuser, isst viel Süßes Essen und beschenkt sich gegenseitig.

Obwohl Weihnachten im Islam keine Bedeutung hat, feiern einige Muslime in Deutschland das Fest trotzdem. Zum Beispiel, weil sie die Traditionen schön finden oder sich gegenseitig Geschenke machen wollen.

Auch in vielen anderen Religionen werden im Winter Feste gefeiert. Meistens geht es dabei darum mit der Familie zusammen Zeit zu verbringen und mit Kerzen und Lichtern, die Dunkelheit im Winter zu vertreiben.

Im Hinduismus gibt es zum Beispiel das Lichterfest Diwali, welches vor allem in Indien, Sri Lanka und Nepal gefeiert wird.