Max – Spielen und Entdecken

Max lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder in einer Dreizimmerwohnung. Seine Mutter arbeitet in einem Krankenhaus und muss im Moment sehr viel arbeiten. Normalerweise ist Max bei seiner Oma, wenn er keine Schule hat und seine Mama arbeitet. Doch das geht im Moment nicht, da seine Oma schon etwas älter ist und sie sich auf keinen Fall mit Corona anstecken soll. Nun ist er viel mit seinem drei Jahre älterem Bruder allein zuhause und langweilt sich. Die beiden Brüder streiten sich oft. Manchmal raufen sie sich richtig. Sein älterer Bruder hänselt Max, weil er so klein ist und nennt ihn Zwerg. Das macht Max richtig wütend und dann knallt er die Kinderzimmertür zu und kommt nicht mehr raus aus seinem Zimmer.


So vertreibt sich Max die Zeit:

Max spielt gerne. Besonders liebt er es, in seinem Zimmer mit Lego und Autos zu spielen. Hierbei ist er sehr kreativ und baut immer neue Rampen und Loopings und Rennstrecken und Kurven. Gut basteln kann man mit einfachen Klopapierrollen und den leeren Rollen von Küchenpapier. Max hat bereits eine riesige Murmelbahn gebaut, ein Fernglas und gruselige Monster und Mumien gebastelt. Die Anleitungen hierzu hat er im Internet gefunden: https://www.geo.de/geolino/basteln/33714-thma-basteln-mit-klorollen

Max schreibt Briefe an seine Oma. Max vermisst seine Oma sehr. Normalerweise sieht er sie mindestens einmal in der Woche. Aber jetzt darf er vorerst nicht mehr zu ihr. Doch die beiden haben eine gute Idee, wie sie in Kontakt bleiben können. Max schreibt seiner Oma Briefe und malt ihr Bilder. Da sie nur zwei Straßen entfernt wohnt, bringt er ihr diese mit seinem Fahrrad vorbei. Zu ihr reingehen darf er dabei aber nicht! Sie haben ein geheimes Klingelzeichen vereinbart (zweimal kurz, einmal lang). Dann legt Max den Brief vor die Tür. Seine Oma hat ihren Brief an Max schon vorher vor die Tür gelegt. So kann er ihn gleich mitnehmen. Meistens legt sie auch noch einen Schokoriegel dazu. Darüber freut sich Max immer!

Max hat ein Dosentelefon gebastelt. Und das ist wirklich eine großartige Sache! Denn so kann er mit Antonio sprechen, ohne dass er seine Wohnung verlassen muss. Antonio wohnt im Haus neben Max und seiner Familie. Dazwischen ist ein schmaler Weg und Antonios Fenster ist direkt gegenüber von Max‘. Max hat die eine Dose des Dosentelefons zu Antonio hinübergeworfen. Sie haben schon ein paar Versuche gebraucht, doch dann hat Antonio die Dose endlich gefangen. Jetzt können sich die beiden unterhalten. Max spricht in seine Dose und Antonio hält sich die andere an sein Ohr – und umgekehrt.

So baut ihr euer eigenes Dosentelefon: Ihr braucht zwei Metalldosen oder stabile Joghurtbecher. Diese wascht ihr gründlich aus und entfernt jeweils auf einer Seite der Dosen den Deckel. Sollten hier scharfe Kanten sein, könnt ihr diese mit Kreppband oder anderem Klebeband abkleben, damit ihr euch nicht verletzt. Mit einem spitzen Gegenstand, zum Beispiel einem Schraubenzieher oder einem Korkenzieher, macht ihr auf der anderen Seite der Dose jeweils ein Loch. Nun braucht ihr eine lange Schnur. Das eine Ende der Schnur steckt ihr durch das Loch einer Dose und das andere Ende durch die andere Dose. Macht Knoten in die Schnur, damit sie nicht wieder herausrutscht. Fertig! Damit das Dosentelefon funktioniert, muss die Schnur komplett gespannt sein. Jetzt könnt ihr telefonieren: selbst, wenn man nur leise in die eine Dose spricht, kann es der andere gut verstehen, denn die Schnur leitet den Schall.