Nachgefragt! – Das Lexikon der Power Bande

Neue Dinge zu verstehen ist oft ganz schön schwierig.

Manchmal lernen wir neue Wörter, von denen wir noch gar nicht so genau wissen, was sie eigentlich bedeuten.

Einige dieser Wörter hat die Power Bande daher einmal ganz genau unter die Lupe genommen und möchten sie euch hier erklären. Nach und nach findet ihr hier die neuen Wörter, die unsere Power Bande dazu gelernt hat. Die Liste ist alphabetisch – das bedeutet, dass der Anfangsbuchstabe des Wortes bestimmt, an welcher Stelle es steht.

Bio-Siegel
Bio-Siegel kennzeichnen Lebensmittel, die aus ökologischer Landwirtschaft stammen. Es bedeutet, dass bei der Herstellung besondere Vorschriften zum Schutz der Umwelt eingehalten wurden. Diese Regeln sind per Gesetzt festgelegt und müssen von jedem Bauern eingehalten werden, der auf seinen Lebensmitteln ein Bio-Siegel draufhaben möchte.
Heimische Tiere

Hiermit sind alle Tiere gemeint, die bei uns in Deutschland ihren natürlichen Lebensraum haben. Sie haben hier ihre Heimat. Heimische Tiere, die bei uns leben sind zum Beispiel der Igel, das Eichhörnchen und das Reh.  

Klimawandel
Klimawandel beschreibt die Veränderung des Klimas, also wie warm oder kalt es ist. Normalerweise ist das Klima über eine lange Zeit gleich. So wissen wir zum Beispiel, dass es im Sommer warm und im Winter kalt ist. Aber verschiedene Ursachen können dazu führen, dass mit dem Laufe der Zeit ein Wandel stattfindet und das Klima sich verändert, was negative Folgen für uns haben kann.
Kläranlage
Eine Kläranlage ist eine technische Anlage, die unser Abwasser reinigt. Das Abwasser ist das Wasser, was wir zum Beispiel beim Zähneputzen und Baden schmutzig machen. Über sehr lange Rohre fließt unser schmutziges Wasser in die Kläranlage und wird dort wieder gereinigt.
Mikroplastik
Mikroplastik besteht aus kleinen Plastikteilchen mit einem Durchmesser von weniger als 5 Millimeter, viele Teilchen sind aber so klein, dass man sie mit bloßem Auge kaum sehen kann. Daher hat es auch seinen Namen, denn Mikro bedeutet klein. Mikroplastik ist in sehr vielen Produkten enthalten, die wir häufig benutzen, wie z.B. in Zahnpasta, Duschgel und Creme.
Müllstrudel
In unseren Meeren gibt es Wirbel und Strudel, in denen sich der Müll, der im Meer landet, sich dort ansammelt und riesige Müllteppiche bildet. Fünf sehr große Müllstrudel gibt es im pazifischen Ozean, jeder einzelne viel größer als Deutschland.
Mülldeponie
Auf einer Mülldeponie werden Abfälle langfristig abgelegt. Es ist gut, dass der Müll dort gesammelt wird und nicht einfach überall herumliegt. Denn das ist nicht schön und gar nicht gut für unsere Umwelt.
Natur
Natur ist all das, was nicht vom Menschen gemacht wurde. Also alle Dinge auf der Welt, die es auch ohne den Menschen gäbe. Zur belebten Natur gehören zum Beispiel Tiere und Pflanzen und zur unbelebten Natur Wälder, Wiesen und Gebirge.
Ökologischer Fußabdruck
Ökologie nennt man die Wissenschaft, die die Beziehung zwischen Lebewesen und Umwelt erforscht. Der ökologische Fußabdruck eines Menschen beschreibt die Fläche, die benötigt wird, um alle benötigten Rohstoffe und Energie für ihn bereitzustellen.
Plastik
Plastik ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Arten von Kunststoffen. Das sind also Stoffe, die künstlich hergestellt werden. Die meisten sind sehr lange haltbar, was gut ist, wenn Gegenstände hergestellt werden, die man über viele Jahre hinweg benutzen möchte. Werden aus Plastik jedoch Verpackungen gemacht, die nur sehr kurz gebraucht werden, ist das ein Problem. Es dauert viele viele Jahre, bis Plastik sich zersetzt hat. Aus Plastik werden zum Beispiel Verpackungen gemacht, Flaschen, Haushaltsgegenstände und Spielzeug.
Recycling
Recycling spricht man so aus: „Risseikling“. Es bedeutet, dass Gegenstände nicht einfach weggeworfen werden, sondern dass man das Material, aus dem sie bestehen, erneut benutzen kann. Man kann Dinge wiederverwenden, wie zum Beispiel Glasflaschen, die gereinigt und dann erneut befüllt werden. Man kann aber auch viele Dinge wiederverwerten. Dabei wird der Gegenstand zum Beispiel eingeschmolzen und es kann etwas ganz Neues daraus entstehen. Habt ihr gewusst, dass man aus alten Plastikflaschen Fleece-Pullis herstellen kann?
Recyclinghof
Zu einem Recyclinghof, der auch manchmal Wertstoffhof genannt wird, bringt man seinen Abfall selbst hin. Hierzu gehören die Dinge, die nicht die Müllabfuhr abholt. Das ist zum Beispiel Sondermüll, wie Elektrogeräte, Metall, Batterien oder Farbreste.
Rohstoffe
Ein Rohstoff ist etwas aus der Natur, dass noch nicht bearbeitet wurde, also noch „roh“ ist. Diese Rohstoffe kann der Mensch verwenden, um daraus nützliche Dinge herzustellen, wie zum Beispiel Holz für Möbel und Baumwolle für Kleidung. Es gibt noch viele weitere Rohstoffe. Bestimmt fallen dir noch einige ein.
Sondermüll
Unter Sondermüll versteht man Abfälle, die eine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt darstellen, wenn man sie nicht richtig entsorgt. Bei ihnen ist es wichtig, dass sie zu einem Recyclinghof gebracht werden. Neben Dingen wie Elektrogeräte, Metall, Batterien oder Farbreste, kann das zum Beispiel auch der Müll aus Fabriken sein.
Standvögel

Als Standvögel bezeichnet man man Vögel, die das ganze Jahr über in einem Gebiet bleiben. Sie fliegen nicht wie die Zugvögel im Winter in wärmere Länder, sondern verbringen den Winter in ihrer Heimat. 

Umwelt
Als Umwelt bezeichnet man die Umgebung, also alles was um einen herum ist. Wir, genauso wie alle anderen Lebewesen, sind von unserer Umwelt abhängig. Der Begriff Umwelt umfasst meist die gesamte Natur.
Verpackungsmaterial
Als Verpackungsmaterial bezeichnet man die Hülle eines Gegenstands. Die Verpackung soll diesen Gegenstand schützen, z.B. bei dem Transport in den Supermarkt und zu uns nach Hause. Verpackungsmaterial besteht zum Beispiel aus Plastik, Glas oder Pappe.
Winteraktive Tiere

Tiere, die keinen Winterschlaf oder Winterruhe halten, nennt man winteraktive Tiere. Sie suchen häufig die Nähe zu ihren Artgenossen, um sich gegenseitig zu wärmen. Vor allem im Wald findet man viele winteraktive Tiere. Zum Beispiel Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse und Hasen. 

Winterruhe

Wie die Winterschläfer, können auch Tiere, die Winterruhe halten, wichtige Körperfunktionen senken. Allerdings verschlafen sie den Winter nicht komplett. Sie wachen häufiger auf um zu Fressen. Die meiste Zeit verbringen Sie allerdings in ihren Höhlen. Tiere die Winterruhe halten, sind zum Beispiel der Braunbär, der Dachs und das Eichhörnchen.

Winterschlaf

Ein Tier, das Winterschlaf hält, kann seine Körperfunktionen bei niedrigen Temperaturen stark senken. Die eigene Körpertemperatur sinkt, der Herzschlag verlangsamt sich und die Atmung wird flacher. Das hat den Vorteil, dass sie nur wenig Energie brauchen, die sie über ihre Fettreserven bekommen. Winterschläfer brauchen während ihres Winterschlafs nicht zu fressen. Igel, Fledermäuse und Murmeltiere halten, wie viele andere Tiere, Winterschlaf. Wichtig ist, dass sie dabei nicht gestört werden. 

Zugvögel

Zugvögel nennt man die Vogelarten, die verschiedene Jahreszeiten an unterschiedlichen Orten verbringen. Im Herbst und Winter sinken bei uns die Temperaturen und es beginnt zu frieren. Vielen Vögeln ist das zu kalt und sie ziehen gemeinsam in wärmere Gebiete. Dabei legen Zugvögel oft sehr weite Strecken zurück. Wusstest du, dass Weißstörche jährlich bis zu 20.000 Kilometer zurücklegen, um in Afrika zu überwintern? Weitere Zugvogelarten sind zum Beispiel der Kranich, der Kuckuck, der Mauersegler und die Nachtigall.