Unsere Umwelt schützen mit der Power Bande

Auf unserer Erde leben etwa 8 Milliarden Menschen. Und sie alle brauchen die Natur und was sie für uns bereithält: Luft zum Atmen, Land auf dem wir Leben, Wasser zum Trinken und um unser Essen anzubauen, und viele weitere Energien und Rohstoffe. Doch wir verbrauchen das was die Natur uns bietet viel schneller, als sie es wieder neu herstellen kann und leider behandeln wir Menschen unsere Umwelt nicht so gut, wie sie es verdient hätte. Wir fischen die Meere leer, jagen seltene Tierarten und hinterlassen sehr viel Müll in den Meeren und an Land, was sehr schädlich ist.

Damit die Zerstörung der Natur ein Ende hat, müssen wir alle an einem Strang ziehen: Die Politiker, die Unternehmen und auch jeder einzelne von uns. Wir alle können einen Teil dazu beitragen, unsere Umwelt zu schützen. Die gute Nachricht ist, dass sich bereits viele Länder darauf geeinigt haben dafür zu sorgen, dass es der Natur besser geht. Zum Beispiel wollen sie, dass der Klimawandel bis 2030 abgebremst wird und dass keine Tier- und Pflanzenarten mehr durch den Menschen ausgerottet werden.

Der Living Planet Report (Bericht über den lebenden Planeten) dokumentiert, wie es Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen auf der ganzen Welt geht. Hier schauen sich Fachleute die Natur ganz genau an, zählen wilde Tiere und erkunden ihre Umgebung. Das ist wichtig, denn so können wir genau sagen, wie es unserer Natur geht. Den Living Planet Report speziell für Kinder könnt ihr hier bei WWF Junior herunterladen, der Kinderorganisation der größten Natur- und Umweltschutzorganisation der Welt: https://www.wwf-junior.de/umwelt/der-living-planet-report-fuer-kinder/

Habt ihr gute Ideen wie man unsere Umwelt schützen kann? Tut euch mit Freunden zusammen und gründet einen Club oder eine Schul-AG, in der ihr zum Beispiel Bäume pflanzt oder anderen Tipps gebt, wie man Energie sparen kann.

Bist du gut im Umweltschutz? Mache den Test!

Jeder Mensch verbraucht Energie und Rohstoffe, produziert Müll und Abgase. Man stellt sich vor, dass jeder Mensch einen sogenannten „ökologischen Fußabdruck“ auf der Erde hinterlässt. Diesen kann man sogar errechnen.

Der ökologische Fußabdruck eines Menschen sollte eigentlich nicht mehr als 1.8 Hektar groß sein. Der Durchschnittsabdruck eines Deutschen liegt jedoch im Moment bei 5.1 Hektar! Wenn alle Menschen dieser Welt einen genauso großen Fußabdruck hätten, würden wir etwa 2,6 Erden benötigen. Das heißt, wir verbrauchen momentan mehr als die Erde uns zur Verfügung stellen kann.

In Mai-Liens Umwelt-AG haben sie einen Test durchgeführt, um herauszufinden, wie rücksichtsvoll die Kinder mit ihrer Umwelt umgehen. Diesen Test macht Mai-Lien nun auch mit ihren Freunden aus der Power Bande. Los, mach mit und teste auch dich selbst.

1 Isst du jeden Tag Wurst oder Fleisch?

     Ja oder Nein

 2 Wirfst du oft Lebensmittel weg, zum Beispiel, wenn du dein Pausenbrot in der Schule nicht aufgegessen hast?

     Ja oder Nein

3 Vergisst du häufig das Licht auszumachen, wenn du einen Raum verlässt?

     Ja oder Nein

4 Lässt du dich oft mit dem Auto zur Schule fahren?

     Ja oder Nein

5 Kaufst du dir häufig neue Dinge, zum Beispiel Kleidung?

     Ja oder Nein

6 Schmeißt du all deinen Müll in den gleichen Mülleimer, ohne ihn zu trennen?

     Ja oder Nein

 

Na, hast du den Test gemacht und bist nun gespannt auf dein Ergebnis? Zähle deine Antworten. Wie oft hast du mit „Ja“ und wie oft mit „Nein“ geantwortet?

Hast du weniger als zweimal mit „Ja“ geantwortet? Super! Du achtest auf deine Umwelt und ihren Schutz, indem du deinen Alltag besonders nachhaltig gestaltest und wert legst auf eine ökologisch wertvolle Lebensweise.

Hast du zweimal und öfter mit „Ja“ geantwortet? Dann solltest du dein Verhalten ändern. Wir verraten dir ein paar einfache Tricks, mit denen du deinen Alltag nachhaltig gestalten und damit Natur und Tiere schonen kannst.

Meisenknödel selber machen

Mai-Lien erklärt dir, wie du Meisenknödel selber machen kannst und was du dafür brauchst:

  • 150 g Fett
  • 150 g gemischte Körner (Sonnenblumenkerne, Hanfsaat, Haferflocken, gehackte Nüsse)
  • ein Stück Kordel

Du kannst für die Meisenknödel tierische Fette wie Rindertalg benutzen, das du beim Metzger bekommst oder auch pflanzliche Fette wie Kokosfett. Wichtig ist, dass das Fett nicht zu weich ist, damit die Knödel lange halten und nicht die Federn der Vögel verschmutzen. Egal welches Fett du verwendest, du solltest beim Kauf immer darauf achten, Produkte aus regionaler Bio-Erzeugung oder Fairem Handel zu verwenden.

Das Fett vorsichtig in einem Topf erwärmen. Aber nicht zu heiß werden lassen! Wenn das Fett weich geworden ist, dann kannst du die Körner dazu geben.

Nachdem die Mischung etwas abgekühlt ist, kannst du daraus Knödel formen. Am besten fügst du das Seil gleich mit ein, mit dem du den Meisenknödel aufhängst.

Wenn der Meiseknödel abgekühlt ist, kannst du ihn an einem Platz aufhängen, den du gut vom Fenster aus sehen kannst. Am besten suchst du dir einen schattigen Platz aus, damit der Meiseknödel an einem sonnigen Tag nicht schmilzt und auseinanderfällt.

Wie du deinen ökologischen Fußabdruck klein halten kannst:

Um den ökologischen Fußabdruck zu berechnen, werden verschiedene Lebensbereiche genauer angeschaut: Ernährung, Mobilität, Energie und Freizeit.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der ökologische Fußabdruck eines Menschen nicht mehr als 1,8 Hektar groß sein darf. Allerdings beträgt der Fußabdruck hier in Deutschland bereits durchschnittlich 5,1 Hektar pro Person. Das ist natürlich viel zu groß! Unsere Erde müsste mehr als doppelt so groß sein, um genügend Rohstoffe und Energie zu liefern, die diese Lebensweise benötigt. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle darauf achten, dass wir unsere Umwelt schützen. Hier findest du ein paar Ideen dazu:

Ernährung:

  • Der Verzehr von Fleisch, Fisch und tierischen Produkten wie Eier und Milchprodukte belastet unsere Umwelt. Anstatt jeden Tag zum Beispiel Wurst und Fleisch zu essen, sollten wir auch öfter mal vegetarische Gerichte auf unseren Speiseplan setzen.
  • Bio-Lebensmittel sind ökologisch wertvoller, da bei ihrem Anbau, Transport und Lagerung bestimmte Standards eingehalten werden müssen und sollten daher bevorzugt gekauft werden. Wenn wir die Möglichkeit haben, können wir auch selbst mal versuchen auf unserem Balkon oder in unserem Garten Obst und Gemüse anzubauen.
  • Regionale und saisonale Produkte werden von Bäuerinnen und Bauern angebaut, die in unserer Nähe leben. Manche von ihnen haben sogar eigene Hofläden, oder verkaufen ihre Waren auf dem Wochenmarkt. Der Einkauf ist dann nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern macht auch noch besonders Spaß.
  • Wir sollten alle darauf achten, dass wir keine Lebensmittel wegschmeißen, die man noch essen könnte. Haben wir unser Pausenbrot einmal nicht aufgegessen, dann schmeckt es, als Abendbrot noch mindestens genauso gut!

Mobilität:

  • Oft ist es bequemer, wenn Mama und Papa einem mit dem Auto zur Schule fahren oder zu Freizeitaktivitäten. Aber für unsere Umwelt ist es natürlich viel besser, wenn wir hierfür das Fahrrad nehmen, zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel wie Bahn oder Bus nutzen.

Energie:

  • Es ist nicht notwendig, dass in einem Raum, indem sich gerade niemand aufhält, das Licht brennt. Also sollten wir alle darauf achten, dass wir das Licht ausschalten, wenn wir einen Raum verlassen.
  • Elektronische Geräte verbrauchen auch Energie, wenn sie nur im Standby-Modus sind und sollten daher am besten immer ganz ausgeschaltet werden.
  • Natürlich ist es toll, dass wir die Möglichkeit haben im Winter die Heizung einzuschalten und es so immer schön warm ist. Doch oft reicht es schon aus, wenn wir die Heizung nicht höher als 20 Grad Raumtemperatur stellen.

Freizeit:

  • Bevor wir etwas neues Kaufen, sollten wir überlegen, ob wir es wirklich neu kaufen müssen, oder ob wir es vielleicht auch Second Hand, also gebraucht bekommen. Zum Beispiel auf einem Trödelmarkt. Wenn weniger Produkte neu hergestellt werden müssen, schont das die Umwelt.
  • Das gleiche gilt, wenn wir etwas nicht mehr benötigen: Bevor wir es wegwerfen, sollten wir schauen, ob wir nicht jemand anderes damit noch eine Freude machen. Wir können unsere alten Sachen verkaufen, verschenken oder gegen andere tauschen.
  • Wenn wir einkaufen, können wir versuchen Abfall zu vermeiden, indem wir Produkte kaufen, die nur wenig oder eine umweltfreundliche Verpackung haben. Außerdem sollten wir bei der Müllentsorgung darauf achten, dass wir den Müll richtig trennen, damit er recycled werden kann.

Hast du noch weitere Ideen wie man unsere Umwelt schützen kann? Dann schreibt uns gerne, damit wir deine Tipps veröffentlichen können:

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, Redaktion mittendrin, Schaumainkai 47, 60596 Frankfurt am Main. Oder per E-Mail an: powerbande(at)naheimst.de

Profi-Tipp

Ihr wollt ganz genau wissen, wie viel Hektar euer ökologischer Fußabdruck beträgt? Dann könnt ihr ihn hier ausrechnen. Am besten nehmt ihr euch hierzu Mama oder Papa an die Seite und beantwortet die Fragen gemeinsam: https://www.fussabdruck.de/

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