Wohnen in der Mitte.
           Tipps.

Richtig heizen und lüften

Tipps für unsere Mieter

Hohe Luftfeuchtigkeit ist eine oft unterschätzte Gefahr! Denn ungewollt falsches Heizverhalten kann zu einem ungebetenen Gast in Ihrer Wohnung führen: dem Schimmelpilz. Energieexperten sagen deutlich: Wer nur ein Zimmer richtig heizt, die anderen kühl lässt und aus Sorge um die hohen Heizkosten die Fenster immer geschlossen hält, schadet sich selbst. Es gibt dann zu wenig Luftaustausch – die Feuchtigkeit bleibt in den Räumen und bietet den besten Nährboden für Schimmelpilze.

Wichtig ist: lüften, lüften, lüften!

Das A und O, um diese Feuchtigkeit wieder herauszutransportieren, ist häufiges Lüften. Denn die Luft draußen ist kälter und trockener als die warme und feuchte Luft drinnen. Dafür muss man in der Regel 3- bis 4-mal täglich stoßlüften, und zwar 5–10 Minuten lang.    

Besser Querlüftung als gekippte Fenster

Verschwenderisch ist es, die Fenster stundenlang zu kippen. Dabei findet fast kein Luftaustausch statt und es kostet mehr Heizenergie. Schnell und hochwirksam dagegen ist die Querlüftung, bei der Sie für ordentlich Durchzug sorgen. Einfach Fenster und Türen mehrerer Zimmer öffnen – schon sind alle Kochgerüche und die Feuchtigkeit draußen und die Wohnung ist voller frischer, gesunder Luft.

Gleichmäßiges Heizen schützt vor Schimmel

Übertriebenes Energiesparen führt zu mehr Schimmelausbreitung: Je mehr eine Wohnung auskühlt, desto besser können die Pilzkulturen blühen. Die beste Methode dagegen ist gleichmäßiges Heizen und häufiges Lüften. Die Temperatur in Ihrer Wohnung sollte 18–22 Grad Celsius betragen. Wer seine Wohnung konsequent auf mittlerem Niveau durchheizt, kommt nach Berechnungen von Energieexperten kostengünstiger davon als wer nur für 2 Stunden am Tag die Heizung hoch- und anschließend wieder ganz abdreht.

Tipps für das richtige Raumklima

Badezimmer

  • Die Dampfschwaden sofort über das weit geöffnete Fenster abziehen lassen.
  • Feuchte Badetücher nicht im ungeheizten Bad trocknen lassen. 
  • Fliesen und Wanne nach dem Duschen/Baden trocken reiben. 

Küche

  • Beim Kochen oder sofort danach lüften! Eine Umluftabzugshaube bindet nur Fett und Geruch, die Feuchtigkeit bleibt im Raum und setzt sich ohne ausreichendes Lüften als Kondenswasser ab, zum Beispiel am Fenster.
  • Keine wasserabweisenden Tapetenanstriche verwenden.

Schlafzimmer

  • Gerade wer kühl schläft, muss umso häufiger lüften!
  • Bei großen Möbeln wie dem Schlafzimmerschrank mindestens 10 cm Abstand zur kalten Außenwand lassen, damit die Luft zirkulieren kann und kein Pilz im Verborgenen blüht.
  • Falsch: ein kühles Schlafzimmer vom Wohnraum aus mitheizen.

Richtiges Heizen und Lüften sorgt für ein angenehmes Klima in Ihrer Wohnung. Sie selbst können einiges dazu beitragen, damit Sie sich wohlfühlen.

Unsere Regionalcenter und Servicecenter

Sie haben Fragen oder Anliegen? Die Ansprechpartner in Ihrem zuständigen Regionalcenter oder Servicecenter sind gerne für Sie da!

Unsere Regional- und Servicecenter

Optimale Temparatur und Luftfeuchtigkeit

  • Wohnraum: 20 °C, 40-60 %
  • Schlafzimmer: 18 °C, 40-60 %
  • Kinderzimmer: 21 °C, 40-60 %
  • Küche: 18 °C, 50-65 %
  • Badezimmer: 23 °C, 50-65 %
  • Keller: 13 °C, 55-65 %

In der Küche und im Badezimmer ist die Luftfeuchtigkeit in der Regel höher als in anderen Räumen, da beim Kochen, Baden und Duschen die Luftfeuchtigkeit steigt. Sofern die Luftfeuchtigkeit nicht dauerhaft erhöht ist, ist das aber kein Problem.

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