Rohrverstopfung

So beugen Sie Wasserschäden vor

Damit ein Rohr verstopft, muss gar nichts Ungewöhnliches geschehen. Der normale Alltag in Küche und Bad reicht aus.

Sämtliches Fett – ob Öl, Butter oder Seife – das in die Abflussrohre gelangt, setzt sich an den Wänden des Rohrs ab. Haare bleiben an diesem Fett kleben – und schon ist die Verstopfung vorprogrammiert. Das gilt selbst für Rohre mit einem sehr großen Durchmesser.

Ist ein Rohr erst einmal dicht, können Überschwemmungen und teure Wasserschäden die Folge sein.

Müll ins Klo – teurer geht’s nicht.

  • Katzenstreu kommt nicht ins WC. Ebenso wenig wie Wattestäbchen, Kondome, Feuchttücher, Windeln, Tampons, Binden, Plastik oder Textilien.
  • All das verstopft die Kanalisation oder muss mit großem Aufwand im Klärwerk herausgefischt werden. Zigarettenkippen verunreinigen durch ihre Schadstoffe zusätzlich das Wasser.
  • Helfen Sie mit, Ihr Wasser zu schützen: Abfälle bitte in den Hausmüll und Kunststoffe in die Wertstofftonne werfen.

So können Sie die Rohrverstopfung verhindern

In Küche und Bad

  • Haare und andere Reste früh entfernen – am besten täglich.
  • 1x pro Woche zwei bis drei Minuten lang heißes Wasser mit Spülmittel durch den Abfluss fließen lassen – das löst Fettreste.
  • Ein herausnehmbares Sieb fängt Essensreste in der Küchenspüle und Haare in Wanne und Dusche auf.
  • Keine Soßen in die Spüle geben. Besser: Das Geschirr vorher abschaben und die Essensreste in der Abfalltonne entsorgen.
  • Kein heißes Fett wegkippen: Es kühlt ab und verursacht spätestens auf dem Weg zum Hausanschluss an der Straße starke Verstopfungen.
  • Grundsätzlich keine Essensreste in die Spüle geben

In der Toilette

  • Kein Katzenstreu über die Toilette entsorgen: Durch das Wasser bläht sich das Streu auf.
  • Binden, Tampons, Windeln, Küchenpapier und vor allem Feucht- oder Kosmetiktücher nicht in der Toilette entsorgen, sondern im Hausmüll.
  • Nutzen Sie die Sparspül-Funktion nur beim kleinen Geschäft und wenn Sie kein Toilettenpapier benutzt haben. Sonst führt die geringe Wassermenge über kurz oder lang zur Toilettenverstopfung.
  • Entfernen Sie Urinstein regelmäßig. Denn auch diese Ablagerung kann langsam aber sicher zur Rohrverstopfung führen.

Rohrverstopfung – Was nun?

Sollte es trotz aller Vorkehrungsmaßnahmen zu einer Rohrverstopfung gekommen sein, werden Sie bitte nicht selbst tätig. Informieren Sie in diesem Fall bitte umgehend

Unsere Regionalcenter und Servicecenter

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