Gemeinsam macht‘s am meisten Spaß

Wenn du dir die Kinder der Power Bande einmal genau anschaust, wirst du erkennen, dass sie alle unterschiedlich sind. Es sind Mädchen und Jungen dabei, große und kleine Kinder, ein paar sind in Deutschland geboren und andere in einem anderen Land und sind erst später mit ihren Familien nach Deutschland gezogen. Doch sie halten alle zusammen. Sie verbringen gerne Zeit miteinander, spielen zusammen und helfen sich gegenseitig. Das nennt man Inklusion. Alle dürfen mitmachen.

Hier erfährst du mehr über die Kinder der Power Bande.

Hier kannst du dir ein Video anschauen, indem erklärt wird, was Inklusion genau bedeutet: Was bedeutet Inklusion? - ZDFtivi

Was ist Mobbing?

Mobbing bedeutet, dass jemand über längere Zeit von anderen schlecht behandelt, geärgert oder ausgegrenzt wird. Mobbing kann überall passieren, zum Beispiel in deiner Schule, im Sportverein oder auch in deinem eigenen Freundeskreis. Mobbing kann ganz unterschiedlich aussehen: Manchmal sind es Beleidigungen oder Geläster. Andere Mobber werden sogar handgreiflich. Sie schubsen, treten oder schlagen andere.

Aber auch wenn bestimmte Kinder einfach ignoriert werden und nie mitspielen dürfen oder aus einer Gruppe ausgegrenzt werden, ist das Mobbing.

Wenn du schon ein eigenes Handy hast oder mit dem Computer ins Internet gehen darfst, kennst du wahrscheinlich auch den Begriff „Cybermobbing“. Das ist Mobbing im Internet, zum Beispiel wenn andere im Internet Gerüchte über eine Person verbreiten oder ihr Beleidigungen schicken.

Was kannst du gegen Mobbing tun?

Allein kommt man gegen Mobbing meistens nicht an. Wenn du selbst gemobbt wirst, ist das Wichtigste, dass du dir einen Erwachsenen zur Hilfe holst. Suche dir in der Schule eine Lehrerin oder einen Lehrer, eine Person im Jugendtreff oder sprich mit deinen Eltern über das Problem.
Auch wenn du mitbekommst, dass andere Kinder gemobbt und ausgegrenzt werden, solltest du einem Erwachsenen Bescheid sagen.

Aber auch du kannst anderen helfen:

  1. Sei kein Mitläufer: Schau nicht einfach zu, wenn andere gemobbt werden, sondern sag etwas dagegen. Setze dich dafür ein, dass niemand ausgeschlossen wird und dass alle mitmachen können.
  2. Tut euch zusammen: Allein kann niemand etwas gegen Mobbing tun. Nimm andere Kinder, die sonst nirgendwo dazugehören in deine Freundesgruppe auf und lasse sie bei euch mitspielen, sodass niemand allein gelassen wird.
  3. Unterstütze andere dabei Hilfe zu finden: Viele Mobbingopfer trauen sich nicht Erwachsenen zu erzählen was passiert. Da hilft es, jemanden auf seiner Seite zu haben mit dem man sprechen und vielleicht sogar zusammen zu einer Person zu gehen, der man vertraut.

Alle können mitspielen!

Am meisten Spaß macht es, wenn alle mitmachen können! Doch nicht bei allen Spielen ist das möglich, denn manchen Kindern fallen bestimmte Dinge schwerer als anderen. Einer kann zum Beispiel nicht so gut laufen und rennen und eine andere nicht schreiben. Deshalb ist es wichtig, dass ihr Spiele spielt, bei denen niemand ausgeschlossen wird:

Stille Post

Alle Mitspielenden setzen oder stellen sich in einem Kreis auf. Der oder die Erste denkt sich ein Wort oder einen Satz aus und flüstert dieses dem Kind, das rechts daneben sitzt, ins Ohr ohne dass die anderen es hören. Dieses Kind flüstert es nun wieder seinem rechten Nachbarn oder Nachbarin zu. So geht es weiter, bis die letzte Person die Botschaft zugeflüstert bekommen hat. Sie sagt das Wort nun laut, oft ist es sehr lustig, was dabei herauskommt!

Tipp: Falls Kinder dabei sind, die nicht so gut hören können oder ihr das Spiel einfach mal anders spielen wollt, könnt ihr es auch mit Gesten statt Flüstern versuchen. Dabei beschreibt ihr ein Wort eurem Nachbarn nur mit Handbewegungen, ohne dabei zu sprechen. Oder ihr malt mit dem Finger ein Bild auf den Rücken, dass dann „weitergegeben“ werden muss.

Verstecken

Beim Verstecken spielen kann fast jeder mitmachen und die meisten kennen auch schon die Regeln: Ein Kind hält sich die Augen zu und zählt langsam bis 30. Alle anderen suchen sich ein dieser Zeit ein gutes Versteck. Dann versucht der oder die Suchende alle anderen zu finden. Wer zuletzt gefunden wird darf in der nächsten Runde suchen.

Tipp: Wenn ihr ein bisschen mehr Zeit zum Verstecken braucht, könnt ihr auch einfach länger zählen. Am besten legt ihr außerdem am Anfang einen Spielbereich fest, damit niemand zu weit weg wegläuft.

Dosen werfen

Dosen werfen kennt fast jedes Kind von der Kirmes und man braucht dazu nur ein paar Dosen und einen Ball. Hier findet ihr eine tolle Anleitung, wie ihr euch selbst Dosen für verschiedene Spiele gestalten könnt.

Es war einmal…

Alle mögen Geschichten. Aber habt ihr euch schonmal eine Geschichte selbst ausgedacht? Das geht auch als Gruppe! Und alle können dazu beitragen. Eine Person fängt einfach mit den Worten „Es war einmal“ an, zum Beispiel „Es war einmal ein Pinguin, der am Südpol lebte.“ Nach einem Satz wird an die nächste Person weitergegeben, die die Geschichte weitererzählt. So geht es dann nach jedem Satz weiter, bis die Geschichte zu Ende ist.

Wir sind alle unterschiedlich!

Alle Menschen sind unterschiedlich: Wir sehen unterschiedlich aus und können unterschiedliche Dinge gut und das ist gut so!

Schau dir einmal deine Freunde und Freundinnen oder deine Klassenkameradinnen und Klassenkameraden an und überlege: Wie unterscheiden wir uns voneinander? Was kann ich besonders gut und was kann meine beste Freundin? Und was ist an uns allen gleich?

Alle sollen sich wohlfühlen

Viele von euch wohnen in einer Wohnung der Nassauischen Heimstätte | Wohnstadt. Dieses Unternehmen ist der Vermieter für sehr viele Menschen in Hessen.

Der NHW ist es wichtig, dass sich alle Menschen und besonders auch Kinder und Jugendliche in ihren Siedlungen wohl fühlen. Darum gibt es Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen, die sich darum kümmern, wenn etwas kaputt ist.

Die NHW kümmert sich zusammen mit den Kleinen Fegern oder im Taschengeldprojekt darum, dass es sauber ist und lädt euch zu Bücherspielplätzen ein. Manchmal organisiert die NHW Spielfeste oder andere Projekte, oft auch gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern in eurer Stadt.